Schaukelnder EngelDie Sprache der Seele ist eine Sprache der Symbole. Etwas wird zum Symbol – sei es ein Traum, eine Krankheit, ein Schicksalsschlag – indem es über sich selbst hinausweist und so den Blick auf das größere Ganze lenkt. Unser Körper, der eigene Leib, ist ein wunderbares Symbol, das die Seele für ihre Zwecke nutzt, um unser Bewußtsein zur Weiterentwicklung zu führen.

Nur über die Schwierigkeiten und Probleme zu reden, – das greift zu kurz: das Denken dreht sich im Kreis und vermeidet die eigentlichen Konflikte. Vor dem tiefenpsychologisch fundierten Hintergrund ermöglicht der körperorientierte Ansatz erstaunlich schnell, die zentralen Themen im Unbewußten zu finden. Das Zusammenspiel von Körper, Seele und Geist ist im Blick und der Körper kann als Spiegel für den unbewußten Teil des Seelenlebens erfahren und genutzt werden.

Wohin will ich in meinem Leben? Was will ich erreichen? Ist das, was ich anstrebe, wirklich das, was ich will? Lebe ich wirklich mein Leben? Bin ich bereit, alles zu durchleben, was das Leben mir bringt und alles loszulassen, was es mir nimmt?

Schönheit der Knospen

Foto: Horst Lößl

Und was will das Leben von mir, wohin will es mich führen? Woran halte ich fest, obwohl schon lange kein Leben mehr darin ist; und was vermeide ich, obwohl meine Lebenskraft darin steckt?

Diese Fragen sind nicht philosophische Spielerei, sondern die Grundfragen, die wir durch unsere alltägliche Lebenspraxis so oder so beantworten: zu unserer Zufriedenheit oder zu unserem Leidwesen.

Weiter zur Selbstverwirklichung!