Es ergeht uns im Leben wie dem Wanderer, vor welchem, indem er vorwärts schreitet, die Gegenstände andere Gestalten annehmen, als die sie von Ferne zeigen, und sich gleichsam verwandeln, indem er sich nähert. Besonders geht es unseren Wünschen so. Oft finden wir etwas ganz anderes, ja besseres, als wir suchten; oft auch das Gesuchte selbst auf einem ganz andern Wege, als den wir zuerst vergeblich danach eingeschlagen hatten.

Arthur Schopenhauer (1788-1860)

 

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