Hast du nicht seine schweigenden Schritte gehört?
Er kommt, er kommt, immer kommt er –
In jedem Augenblick und in jedem Zeitalter,
jede Nacht und jeden Tag,
er kommt, er kommt, immer kommt er –
in den duftenden sonnigen Apriltagen,
auf dem Waldweg,
Er kommt, er kommt, immer kommt er
In den dunklen, regnerischen Julinächten,
auf dem donnernden Wagen der Wolken,
Er kommt, er kommt, immer kommt er.
In Traurigkeit über Traurigkeit sind es seine Schritte,
die auf meinem Herzen lasten,
und es ist die goldene Berührung seiner Füße,
die meine Freude erhellt.

Rabindranath Tagore (1871 – 1951)

 

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