Während wir schweigen
keimt Dein Wort aus dem Nichts.

Die Erde seufzt,
der Regen verrät Dein Geheimnis,
lautlos zerstäubt sich das Licht.
Deine Sprache ist das Glitzern
auf dem Fluß der Gedanken,
ihr Hüpfen und Harren.
Jeder versteht,
die Trompete hört, wer sie mag,
einer schmeckt das Salz im Wind,
ein Greis jauchzt,
die Wüste legt ihre Muster,
aus den Gräbern wächst der Frühling,
jeglicher Schmerz sieht an sein Ende.

Von Antlitz zu Antlitz leuchtet Erkennen,
in jedem Hauch gegenwärtigst Du Dich,
während wir schweigen.

Autor unbekannt

 

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