Psychoperistaltik

Mit Hilfe dieser »Psychoperistaltik« werden Reste seelischer Anspannung gelöst und abgebaut, die sich wegen Blockierungen im emotionalen Ausdruck nicht auflösen konnten. Die Psychoperistaltik ist von Darmgeräuschen begleitet, die teilweise auch mit freiem Ohr hörbar sind. Die leiseren dieser Geräusche können mit einem Stethoskop an der Bauchdecke abgehört werden.

Befindet sich nun ein Mensch in hoher Anspannung (z.B. vor einer Prüfung), so wird seine seelische Verdauungsfunktion (Psychoperistaltik) zeitweilig stillgelegt, die Darmgeräusche verstummen. Die energetischen und physiologischen Begleiterscheinungen der Anspannung werden nicht mehr abgebaut, sondern weiter angesammelt, der Streßzustand steigert sich noch. Das wiederum hat zur Folge, daß die Psychoperistaltik noch umfassender blockiert und stillgelegt wird. Der Streßzustand wird chronisch.

Engel

Foto: Edda Uhlig / Martin Waas: „An meinen Engel“

Die wohltuende Wirkung einer „normalen“ Massage verliert sich meist nach kurzer Zeit, da die Energien, die während der Massage ins Fließen kommen, nicht verdaut und ausgeschieden werden können und sich stattdessen in der alten Spannung wieder verfestigen oder sich im Sinne einer Symptomverschiebung in einem neuen Symptom Ausdruck verschaffen.

Anders bei der biodynamischen Massage: Hier werden die Energien berührt und ins Fließen gebracht, die mit Hilfe der Psychoperistaltik verdaut und vom energetischen System integriert oder ausgeschieden werden können. Eine solche Massage ist in ihrer Wirkung zuweilen einer losgetretenen Lawine vergleichbar, die ohne weiteres Zutun ins Tal stürzt. Manchmal treten noch Tage später psychovegetative Begleiterscheinungen auf (z.B. Zittern, Schwindelgefühl, Hitze-Kälte-Wallungen, Schweißausbrüche, Durchfall usw.), tiefe seelische Gefühle ohne erkennbaren Zusammenhang mit der äußeren Lebenssituation und vermehrte sowie inhaltlich veränderte Traumaktivität bis sich ein neues energetisches Gleichgewicht mit einem Gefühl größerer Gelassenheit einstellt.

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