Oft gewohnt, auch über manch Schwieriges im Alltag, in der Arbeit, in Beziehungen eher unbedacht hinweg zu gehen, hat mich die Weiterbildung ‚Spüren, Bewußt-Sein und Sprache’ in vielem angeregt: umfassender mit den Sinnen wahrzunehmen – Spüren als inneres Schauen zu erleben – das Wahrgenommene zur Sprache zu bringen – seelische Wirklichkeit auszudrücken – der Bedeutung der Wörter bzw. der Sprache eingehender zu folgen, aber etwa auch dazu: Kontaktvermeidung durch Sprache zu erkennen oder oberflächlicher Rationalisierung vorzubeugen. Gemeinsam konnten wir auch viele wichtige Aspekte im therapeutischen Prozess durch Ekkehard in überzeugender Weise ganz praktisch an uns erfahren. Er hat es jeweils sehr stimmig verstanden, sowohl theoretische Hintergründe zu verdeutlichen als auch praktische Orientierung (angereichert durch viele, passende Übungen) für die therapeutische Arbeit zu geben.

Auch schien mir eine Eingangsfrage immer präsent: „Wie findet der Klient das rechte Wort, das eine unterschwellige und verdrängte seelische Wirklichkeit ans Licht bringt?“

Daneben hat vieles an diesen Wochenenden einfach persönlich gut getan und auch dem Lachen, der Freude und dem Kreativen Raum gegeben.

Sonne

E-Mail an Werner Stark: werner.stark[@]gmx.de